„Ideen sind unser wertvollster Rohstoff, ein Garant für eine lebenswerte Zukunft. Wir suchen gute Ideen und Menschen, die sie umsetzen. Wir machen sie sichtbar, wir würdigen und vernetzen sie.“ So beschreibt sich die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“. Sie wurde 2005 im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft von der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), gegründet. Was als Kampagne zur WM in Deutschland begann, wuchs zu einer dauerhaften Standortinitiative heran: Sie wirbt bis heute im In- und Ausland für ein positives Deutschlandbild und rückt die Stärken von Wirtschaft und Wissenschaft in den Fokus.
Ein Wettbewerb, 14 Jahre, 3.166 Preisträger
Von 2006 bis 2019 war der Ideenwettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ das Herzstück der Initiative: Jährlich wurden bis zu 100 Projekte prämiert, von Start-ups über Forschergruppen bis zu NGOs und Konzernen. Insgesamt zeichnete die Initiative 3.166 Preisträger aus, bevor sie den Wettbewerb 2019 einstellte.
Heute: Eine Vielzahl an Preisen für konkrete Themen
An die Stelle des einen großen Formats sind mehrere spezialisierte Preise getreten. Beim KI-Schulpreis etwa, der mit der Deutschen Telekom Stiftung und der Dieter Schwarz Stiftung vergeben wird, bewarben sich 2025 191 Schulen. Sieben wurden für ihren verantwortungsvollen KI-Einsatz im Unterricht ausgezeichnet. Bei der Ehrung Anfang 2026 gewann beispielsweise ein Gymnasium aus Wuppertal, das mit eigenen didaktischen Agents in Unterricht und Organisation arbeitet.
In Ostdeutschland vergibt die Initiative gemeinsam mit dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum (OWF) jährlich den VORSPRUNG-Preis an Unternehmen, die durch Innovationskraft und nachhaltiges Wachstum überzeugen. Meist wird pro ostdeutschem Bundesland ein Unternehmen ausgezeichnet und ergänzend ein Zusatzpreis an ein Start-up verliehen.
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